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Aitutaki

Aitutaki – schon einmal den Namen dieser Insel gehört? Falls nicht, nicht so schlimm, mir ging es genauso. Manche nennen die Insel auch das Bora Bora der Cook Inseln. Ich finde jedoch, der Vergleich hinkt etwas. Aitutaki hatte nie die Aufmerksamkeit, im touristischen Sinne, die Bora Bora dank seines internationalen Flughafens zuteilwurde. Auch war Aitutaki während des 2. Weltkrieges zwar ebenfalls eine Basis der Amerikaner (und Neuseeländer), doch mit viel geringerer Bedeutung und auch Personal. Dadurch konnte sich Aitutaki grösstenteils seine ursprüngliche Schönheit bewahren und die Bewohner führen auch heute meist noch ihren gewohnten Lebensstil. Ein paar verdienen ihr Geld in den Hotels und Restaurants mit Tourismus, doch die meisten leben von Ackerbau und dem, was die Lagune hergibt. Auch hier stimmt es, dass je weiter man vom nächsten internationalen Flughafen im Südpazifik kommt, desto eher kann man noch das „alte Polynesien“ antreffen.

Also sind wir losgezogen, haben uns zwei Scooter gemietet, sind einmal rund um die Insel und dann noch zum höchsten Punkt der Insel gefahren, haben die Dörfer an der Küste und im Hinterland erkundet und etwas Blut dem lokalen roten Kreuz gespendet, äh nein, eigentlich waren es die lokalen Aedesmücken (keine Angst, kein Dengue- oder Chikungunya-Fieber erwischt, das kommt vor allem während der Regenzeit vor) und bei 35 Grad im Schatten ganz mächtig geschwitzt.

Der schönste Strand der Insel ist zweifelsohne der Ootu-Beach im Nordosten. Ausserdem gibt es gut ein Dutzend sogenannter Motus mit traumhaften Stränden, wobei der wohl berühmteste der „One Foot Island“ Motu ist, dessen Strand auf unzähligen Werbeplakaten zu sehen ist und wirklich der Innbegriff einer Paradiesinsel darstellt. Aus der Luft sieht der Motu wie die Umrisse eines Fusses aus, daher auch der Name „One Foot Island“.

Und natürlich bin ich auch auf Aitutaki „geflogen“…