Taha’a, Gesellschaftsinseln

Taha’a ist vom gleichen Riff umschlossen wie die grössere Nachbarsinsel Raiatea und liegt in Sichtweite von Bora Bora. Der Tourismus beschränkt sich auf eine Reihe von schönen Motus am nördlichen Ende des Riffes. Die Insel selbst bekommt wenig vom Tourismus mit und auch wir haben auf einen Ausflug darauf verzichtet, es wäre nur eine geführte Tour möglich gewesen. Die Bevölkerung lebt vom Fischfang, der Viehzucht oder dem Anbau von Vanille.

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Taha’a ist als eines der Highlights der Kreuzfahrt auf der MS Paul Gauguin ausgelegt. Hier geben sich die Verantwortlichen die grösste Mühe, um bei den Gästen das (von uns auf Bora Bora vermisste) Südseefeeling aufkommen zu lassen. Es wird ein ganzer Motu gemietet, ein grosses Buffet und Grill werden vom Schiff aus mit kleinen Beibooten auf das Motu transportiert, eine Strandbar eingerichtet. Das Animationsteam empfängt die ankommenden Gäste mit polynesischen Gesängen und Musik und bietet Kurse im Flechten von Taschen und Hüten aus Palmblättern. Man kann Kajaks und Paddleboards benutzen, schnorcheln oder einfach im flachen Wasser relaxen und sich ab und zu von der vorbeischwimmenden „floating bar“ einen Schluck genehmigen. Wenn das Leben auf einem Kreuzfahrtschiff entspannt ist, dann ist es auf dem Motu Mahana die Steigerung davon!

Auf den anderen Inseln, die die Kreuzfahrt angesteuert hat, haben wir jeweils ein Auto oder zwei Scooter gemietet und versucht jede Ecke zu erkunden; auf Taha’a sind wir hingegen dem „dolce far niente“ verfallen. Ich habe mich dann noch etwas zusammengerissen und einen Film gedreht. Teile davon waren dann sogar auf dem Abschlussvideo der Kreuzfahrt zu sehen, da der mitreisende Kameramann von Jean Michel Cousteau (ja, er hat einen persönlichen Kameramann!) daran Gefallen fand.

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