Teil unseres Zwischenstopps in Melbourne sollte ein Abstecher zu den Zwölf Aposteln, ca. 230km südlich von Melbourne, sein. Dafür hatten wir ein Mietauto für 2 Tage reserviert, sowie eine Unterkunft in der Nähe der Zwölf Apostel, in Port Campbell.
Die Zwölf Apostel sind bis zu 60m hohe, im Meer stehende Felsen aus Kalkstein, die durch Erosion entstanden sind und nach Ayers Rock, das meist fotografierte Sujet in Australien. Obwohl sie Zwölf Apostel heissen, sind es eigentlich nur acht Felsen (bis 2005 waren es noch neun, doch die neunte Säule ist damals an der Basis zusammengestürzt). Zwölf Apostel tönt wohl einfach besser.
An diesem schroffen Küstenabschnitt gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. London Arch, The Razorback, Loch Ard Gorge, um nur die wichtigsten zu nennen.
Viele „erledigen“ das ja in einem Tagesausflug, doch für die Anreise aus Melbourne braucht man gut 3 Stunden, d.h. man ist so gegen Mittag dort, zusammen mit allen anderen Reisegruppen… ausserdem konnten wir die Zwölf Apostel so zweimal besichtigen, am Nachmittag und am Vormittag, was sich als Vorteil herausstellte, da die Sonne nachmittags teilweise ungünstig stand (die Zwölf Apostel stehen nachmittags in ihrem eigenen Schatten!).
Port Campbell, unser Ziel für die Übernachtung, ist ein lustiges, kleines, verschlafenes Nest an der Küste, welches hauptsächlich vom Tourismus zu den Zwölf Aposteln lebt. Viel mehr darüber gibt es eigentlich nicht zu berichten.
Für die Rückreise haben wir dann die längere Route über die Great Ocean Road, einer wirklich spektakulären Küstenstrasse, genommen, was zwar mindestens eine Stunde länger, als die Route über das Hinterland dauert, jedoch den Mehraufwand auch wert ist.
Und hier noch ein kurzes Video aus einer etwas anderen Perspektive:








